Bekannte Gesichter im Hotel

Besondere Persönlichkeiten prägen noch heute unsere Hotelgeschichte

Über die Jahre hat das heutige Altstadthotel Weisses Kreuz viele Persönlichkeiten beherbergt: Kaiser Maximilian, Herzog Friedrich IV (auch genannt als „Friedl mit der leeren Tasche“), Herzog Sigismund („dem Münzreichen“), Kaiser Maximilian oder Kaiserin Maria-Theresia, Claudia de Medici und viele mehr. Einer der berühmtesten Gäste des Hauses war Wolfgang Amadeus Mozart, der mit seinem Vater im Weissen Kreuz logiert hat.

Seit 2017 führen Brigitte Tschoner und Thomas Hudovernik gemeinsam das Traditionshotel.

Die Gastgeber

Brigitte stammt aus einer alten Tiroler Bauernfamilie, die bereits in jungen Jahren „Zimmer an Fremde“ vermietet hat und in deren Besitz heute das Hotel Seppl steht. Die Familie von Thomas kommt aus Südtirol und betreibt den Traditionsgasthof – Romantikhotel Stafler in Mauls bei Brixen.
Beide haben seit frühester Jugend an mit Gastronomie und Beherbergung Erfahrung und haben sich nun den Traum eines eigenen Hotels in der Innsbrucker Innenstadt erfüllt.

Wolfgang Amadeus Mozart

Bekannt als das Wunderkind „Wolferl“, entdeckte sein Vater schon in früher Kindheit das musikalische Talent seiner Kinder. Mit bereits sechs Jahren beginnt Mozart zu komponieren und geht auf Tournee durch Westeuropa, um sein Klavier-Können zu präsentieren. Auf Mozarts ersten großen Italienreise 1769 nächtigte er mit seinem Vater in Innsbruck, in unserem heutigen Hotel. Später arbeitete er in Wien als freischaffender Künstler, Opernkomponist und Lehrer. Eine seiner berühmtesten Opern ist die „Zauberflöte“. Kurz nach dieser Uraufführung erkrankt er und verstirbt mit nur 35 Jahren.

Claudia De Medici

In die einflussreiche Familie Medici in Florenz hineingeboren wurde sie bereits im Alter von 4 Jahren dem zukünftigen Herzog von Urbino, Federico Ubaldo versprochen, den sie 1621 auch heiratete. Er verstarb sehr früh und die 19-jährige Witwe kehrte zurück nach Florenz. 1626 heiratete sie Erzherzog Leopold V, mit dieser Hochzeit wurde sie Landesfürstin von Tirol sowie später Erzherzogin von Österreich. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges ließ sie die Festungen Ehrenberg, Kufstein und Scharnitz bauen und sorgte somit für eine Verbesserung der militärischen Verteidigung Tirols, die aufgrund der ständigen Bedrohung durch die Ausweitung des Krieges nach Süden notwendig war.
Ebenso war sie eine Förderin der Kunst mit Einführung des Barocktheaters, den Handel mit einer neuen Verfassung und den Ausbau des Tiroler Handwerks.

Kaiser Maximilian

Maximilian I. „der letzte Ritter“ (1459-1519) legte mit seiner Kriegs- und Heiratspolitik den Grundstein für den habsburgischen Aufstieg zur europäischen Großmacht. Er residierte vor allem in Innsbruck, das während seiner Regentschaft ausgebaut wurde. Neben seinen umfassenden Herrschaftsansprüchen war er ein Förderer der Wissenschaften und Künste. Er hinterließ einen Berg an Schulden.